Risiko Brustkrebs – fast jede achte Frau erkrankt daran

Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Ganze 69.550 Neuerkrankungen gab es nach Angaben des Robert-Koch-Instituts beispielsweise in 2015. Annähernd 31% aller Krebsneuerkrankungen bei Frauen fallen auf diese Diagnose. Statistisch erkrankt damit fast jede achte Frau irgendwann in ihrem Leben einmal an Brustkrebs – in rund 30% aller Fälle ist die Betroffene noch keine 55 Jahre alt.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind – auch dank Früherkennung durch Vorsorgeuntersuchungen – sehr gut, so dass weit über 80% der Erkrankten überleben. Hierfür ist nicht selten aber die Amputation der erkrankten Brust nötig. Dieser drastische Schritt gibt vielen Betroffenen – gänzlich unabhängig vom Alter – das Gefühl, als Frau nicht mehr komplett und attraktiv zu sein. Zwar kommt die Krankenversicherung in den Fällen für eine Rekonstruktion der Brust auf, in denen sie als medizinisch indiziert (medizinisch indizierte Leistung ist eine aus medizinischer Sicht notwendige Leistung) eingestuft wird, aber eben nur dann. Auch kann es, abhängig vom individuellen Fall, unterschiedlich schwer sein, eine Rekonstruktion mit gutem Ergebnis vorzunehmen, so dass sich der Gang zu einem Spezialisten empfiehlt.

Hinsichtlich der Übernahme anfallender Kosten besteht also ein relativ hohes Streitpotential. Dies in einer Phase, in der man als Betroffene sicher nicht in der belastbarsten Konstitution ist.

Ich empfehle daher selbst dafür zu sorgen, dass ausreichende Mittel zur Verfügung stehen, wenn es nötig ist. Dies ist z.B. über spezielle Versicherungstarife möglich. Aber auch viele Traife der Unfallversicherung stellen hier – meist ohne Mehrkosten – fünfstellige Summen bis in den mittleren Bereich zur Verfügung.

Gerne zeige ich Ihnen, welche Möglichkeiten es für Sie gibt!

 

Quelle: VEMA Newsletter 03.2017

 

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